· 

alles über Wilma

heisse und kalte wilma

Die heisse Wilma ist eine gefrässige, immer hungrige Stelle in meiner Küche. Ich fütter sie mit dem was beim Schnippeln, Säubern, Schälen... an Speiseresten übrigbleibt. Sie mag alle Speisereste wie auch Schalen, Stiele Stengel,  sehr gerne Knochen und Fleischreste ... wirklich alles was an Essbarem so übrigbleibt in deiner Küche.

In meiner Küche habe ich eine kalte Wilma im Gefrierschrank. Das ist eine große Dose wo Feisch- und Gemüsereste landen. Brauche ich eine Brühe, kommt sie zum oft spontan zum Einsatz.

Meine heiße Wilma steht auf dem Herd und eigentlich fällt fast immer was an:

ein Topf in dem ich z. Bsp. erstmal eine halbierte Zwiebel ( mit Schale !! ) mit der Schnittstelle nach unten schön braun werden lasse.  Wenn es qualmt und die Zwiebel  schöne braune Stellen im Topf hinterlassen giesse  ich das mit etwas Flüssigkeit ( Brühe, Alkohol, Wasser, Saft ... je nach Geschmack und Verwendung ) ab. Die beim Kochen anfallenden Reste schmeiße ich noch rein und lass das munter köcheln. Das können z.Bsp. Schalen von Kohlrabi, Endstücke von Möhren, Gemüsereste die noch geniessbar sind aber nicht mehr so frisch, Stiele von Petersilie ...

Falls ich nicht genug Reste habe kommt die kalte Wilma zum Einsatz.  Ich nehme mir aus der Dose raus was ich brauche und lass das dann mit den anderen Resten köcheln. Gewürze die lange kochen können wie Lorbeerblatt, Sternanis, Wacholderbeeren, Nelken...,.... kann man auch dazutun.  Hier ist Experimentieren gefragt und mit etwas Erfahrung bist du in der Lage immer einen supertollen Fond für Suppen, Saucen und Risotto zu haben.

Den kannst du dann in kleinen Portionen einfrieren.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0