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Fava, griechisch, traditionell, toll.

Die griechischen Mezes sind klasse. Vor allem haben es mir die Pasten angetan. Die kannst du als Dip zu frischem Brot herrlich unkompliziert genießen. Tsatsiki und Taramosalata sind wohl die bekanntesten. Ich liebe vor allem Fava und Skordalia. Fava wird traditionell aus gelben Erbsen gemacht, alternativ gehen aber auch andere helle Hülsenfrüchte. Es erinnert ein wenig an Hummus. Davon inspiriert, habe ich mein Fava mit Sesamöl etwas abgewandelt. Schmeckt super. Skordalia, ein Kartoffel-Knoblauchdip ist auch genauso einfach und genial. Davon erzähle ich vielleicht später mal.

Rezept - Fava

Du brauchst:

 

1 große Tasse gelbe Favaerbsen,

alternativ Lima Bohnen, Kichererbsen, gelbe Linsen.

1 Zwiebel

1Knoblauchzehe

Olivenöl

Sesamöl

geräuchertes Paprika

Chiliflocken

Salz

Zitrone

Lorbeerblatt

Rosmarinzweig

 

 


 

Die Favaerbsen gründlich waschen und durch ein Sieb abtropfen. Zwiebeln und Knoblauch hacken. In einem Topf mit etwas Olivenöl, alternativ mit hellem Sesamöl, anschwitzen. Die Favaerbsen dazugeben und auch kurz anschwitzen. Den Rosmarinzweig, das Lorbeerblatt und eine gute Prise geräuchertes Paprika, Chiliflocken hinzufügen und mit Wasser aufgießen, sodass die Erbsen gut unter Wasser sind.  Nun salzen und aufkochen. Dabei hin und wieder kurz umrühren und falls nicht mehr genug Flüssigkeit da ist, noch etwas Wasser dazugeben.  Wenn die Favaerbsen weich genug sind, von der Flamme nehmen und abschütten. Doch bitte unbedingt das Kochwasser bewahren. Das Lorbeerblatt und den Rosmarinzweig entfernen. Ein paar Nadeln vom Rosmarin können zurückbleiben. Beim Pürieren ergibt das eine tolle Geschmacksnuance.  Die inzwischen etwas erkalteten Erbsen mit Zitronensaft pürieren. Ich persönlich mag es, wenn noch Stückchen bleiben.  Es sollte eine sämige, dickflüssige Masse entstehen, die sich noch gut durchrühren lässt. Wenn das Fava abkühlt, dickt es deutlich nach. Falls die Masse nicht flüssig genug ist, kannst du sie mit dem verwahrten Kochwasser verdünnen.  Servieren kannst du das mit einem Schuss Oliven- oder Sesamöl, Kapern, Oliven oder mit einem Relish von Kapern und Tomaten.

Hierzu passt fast alles, was pikant schmeckt.


Quellen: 

Fotos und Illustrationen: atelier superbunt / canva

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